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Du möchtest endlich kreativ sein, sitzt aber ideenlos vor deiner weißen Seite?

Ob Leinwände bemalen, Skizzenbuch oder Art Journal füllen: Überall sind wir auf der Suche nach Anhaltspunkten und Inspiration, um loszulegen.

Die schlechte Nachricht ist: Es gibt leider keine simple Anleitung, der du einfach Schritt für Schritt folgen kannst. Doch du musst nicht warten, bis die Muse dich küsst. Die gute Nachricht ist nämlich: Du kannst deiner Kreativität selbst auf die Sprünge helfen!

Hier kommen 7 einfache Wege, wie du neue Ideen zum Malen finden kannst.

Halte deine Ideen auf Fotos fest

Heutzutage ist es durch Smartphones sehr einfach geworden, immer und überall Fotos zu schießen. Wenn du das nächste Mal draußen unterwegs bist, gehe etwas langsamer und nehme die Dinge bewusster wahr, die dich umgeben.

Es gibt viele Inspirationsquellen in unserer Umgebung, die nur darauf warten entdeckt und festgehalten zu werden. Ein Foto kann etwas für dich konservieren, was du vielleicht später als Idee nutzen kannst.

Das kann eine kleine Blume am Wegesrand sein, ein Baum mit einer interessanten Rinde, ein Detail eines Gebäudes oder eine Farbzusammenstellung.

Ich selbst finde die größte Inspiration in der Natur und mache am häufigsten Detailaufnahmen von Blüten und anderen Pflanzen. Im urbanen Raum können das aber auch Street Art & Graffitis, moderne Gebäude, Muster oder Details von Architektur sein.

Du kannst die Motive entweder später abzeichnen, dir eine Farbpalette daraus erstellen oder sie gar ausdrucken und als Collagenpapiere verwenden.

TIPP: Für meine Fotos habe ich einen INSPIRATIONS-Ordner auf meinen Computer angelegt. In diesem sammle in alle Bilder nach Themen sortiert . So habe ich über die Jahre einen großen Ideenbibliothek angelegt, die ich sofort abrufen kann, wenn ich sie brauche.

Warte nicht bis die Muße dich küsst, sondern werde selbst aktiv!

Wenn ich ideenlos und vielleicht sogar unmotivert bin, setze ich mich trotzdem an meinen Schreibtisch. Ich schaue mir alte Zeichnungen an, mische ein paar meiner Lieblings Farben oder mache eine kleine Collage aus Papier Schnipseln, die sich noch auf meinem Tisch tummeln.

Warum?

Der kreativen Prozess wird beim Tun in Gang gesetzt, wenn der Kopf sich entspannt.

Neue Ideen fliegen einem dann meist ganz von alleine zu. Auch wenn diese Ideen zunächst nicht zielführend sind, so lohnt es sich doch es einmal auszuprobieren.

Denn alles was du kreierst bringt dich in irgendeiner Weise weiter, egal ob dir das gemalte zunächst gefällt oder nicht. Bei jedem Schritt lernst du etwas Neues dazu, das ist Teil des Prozesses. Diese Erfahrungen bringen dich weiter und kurbeln deinen Ideenmotor an.

Besonders beim Art Journaling wird diese freie Sichtweise auf Kreativität gefördert, denn es gibt keine Regeln beim Gestalten der Seiten. Du bist frei in der Wahl deiner Mittel und es geht mehr um das kreative Erlebnis, statt um das tatsächliche Ergebnis.

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Beflügle deine Ideen mit einem Museumsbesuch

Andere Kunstwerke sind eine unendliche Quelle an Inspiration für das eigene Schaffen und eine tolle Möglichkeit seinen Horizont zu erweitern. Du wirst Stilrichtungen entdecken die dich begeistert und andere, die du dagegen schrecklich finden wirst.

Aber genau mit dieser Erfahrung gelingt dir später ein besserer Ansatz für deine Kreativität!

Es geht darum herauszufinden, was DIR gefällt. Ist es eher die klassische Malerei oder fühlst du dich von abstrakten Motiven angezogen?

Wenn dich ein Künstler besonders anspricht, recherchiere einfach weiter. Welche Farben/Techniken benutzt er und was kannst du davon vielleicht adaptieren und weiterentwickeln?

All diese Eindrücke kannst du wunderbar in deinem Skizzenbuch oder Art Journal festhalten. Es geht hier aber nicht ums kopieren, sondern darum für dich einen Weg zu finden, welche Art von Bildern dir gefällt und diese in deiner eigenen Weise umzusetzen.

Falls du bei dir in der Nähe kein Museum hast, gibt es auch jede Menge Online Angebote, wie z.B. die Online Galerie vom Met in New York.

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Führe ein Notizbuch

Eine wunderbare Möglichkeit seine Gedanken zu sortieren, ist das festhalten in einem Notizbuch.

Schreibe deine Ideen auf oder sammle Gedanken aus deinem Alltag:

Was bewegt dich gerade? Was hast du gesehen? Welche Erinnerungen /Ereignisse möchtest du gerne in deinem Art Journal festhalten?

Schreib einfach alles runter. Das kann eine Auflistung von Dinge sein, die du gesehen hast, Gedankenfetzen oder ein Zitat, welches du in einem Buch oder Magazin gefunden hast.

Vielleicht finden ein paar Zeilen den Weg in dein Art Journal oder inspirieren dich für eine neue Gestaltung.

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Experimentiere mit deinen Materialien

Wenn du dich uninspiriert fühlst und irgendwie fest steckst, löse dich doch einfach mal von deinen gewohnten Techniken oder Materialien.
Hier ein paar Beispiele:

  • Nutze neue oder ungeliebte Farben
  • Verwende Papiere aus dem Haushalt
  • Setzte aus verschiedenen Schnipseln eine Collage zusammen
  • Anstatt mit Papier, arbeite auch mal mit Stoffresten
  • Erstelle neue, überraschende Muster mit deinen Pinseln, indem du die Spitze als Stempel aufdrückst
  • Nutze auch Alltagsgegenstände als Stempel: z.B. Wattestäbchen, Luftpolsterfolie oder Schwämme
  • Was passiert, wenn du verschiedene Materialien untereinander mischt?  

Das hilft die Dinge aus einer anderen Perspektive zu sehen und neue Ansätze zu finden, mit denen du weiterarbeiten kann.

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Lerne Neues

Die beste Möglichkeit inspiriert zu werden, ist etwas Neues zu lernen. Ob das jetzt ein Workshop, ein Buch oder eine Anleitung aus dem Internet ist. Lerne von anderen, sei offen für Neues und erweitere dadurch deinen Horizont.

Nutze das Internet bewusst

Was Recherche angeht ist das Internet wirklich ein Segen. Ich selbst habe viele Pinnwände bei Pinterest angelegt, die ich regelmäßig nutze und mit neuen Ideen bestücke.

Ich sammle zum Beispiel Bilder von schönen Farbkombinationen, Illustrationen, Quotes, Letterings, Stickereien und natürlich Art Journal Seiten. Wenn du einen Blick auf meine Boards werfen willst klicke HIER.

Trotzdem birgt das Internet auch die Gefahr, dass man sich darin verliert und kostbare Zeit durch herumscrollen verschwendet. Zeit in der man statt kreativ, eher unproduktiv ist.

Versuche dir darüber bewusst zu sein und setzte dir Zeit-slots, in denen du ein ganz bestimmtes Thema recherchierst, welches du dann umsetzen kannst.

Ich hoffe es waren einige Anregungen für dich dabei, deine Kreativität wieder mehr in deinen Alltag zu integrieren. Hinterlasse mir gern einen Kommentar oder schreib mir, welche Methoden du nutzt, um deine Kreativität auf die Sprünge zu helfen.

Deine

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