Willkommen zur neuen Blogreihe, in der ich jeden Monat eine inspirierende Künstlerin aus dem Art Journal Club STUDIO ins Spotlight rücke! Hier bekommst du einen ganz persönlichen Einblick in die kreative Welt einzelner Club Mitglieder, erfährst mehr über ihre Lieblingsmaterialien, Inspirationsquellen und was eine kreative Community für sie bedeutet. Lass dich von den Geschichten und Einblicken inspirieren – vielleicht entdeckst du sogar neue Ideen für dein eigenes Art Journal! Los gehts mit dem Interview und der Vorstellung der Künstlerin:

Hallo zusammen! Ich bin Ria, 35 Jahre alt und komme aus Wettingen, das liegt in der Schweiz. Ich arbeite als Physiotherapeutin in einer kleinen Praxis – das Beste daran ist, dass mich meine kleine Hündin Milou jeden Tag zur Arbeit begleiten darf. Ich spaziere gerne mit Milou – und ab und zu auch mit meinem Mann Rico – im Wald, um meine Gedanken zu ordnen und neue kreative Ideen zu sammeln. 

Nebst Art Journaling liebe ich es auch Tagebuch zu schreiben, meine Handyfotos auszudrucken, Stempel und Stickers zu sammeln, Yoga zu machen, Klavier zu spielen, zu singen, Discofox mit Rico zu tanzen und mich persönlich weiterzubilden mit Workshops wie innere Kind Arbeit und gewaltfreie Kommunikation.

Wie ihr seht, habe ich viele Hobbys. Deshalb habe ich anfangs gezögert, ob ich dem Studio von Tamara beitreten soll – ich hatte Bedenken, ob ich genug Zeit für all die inspirierenden Live-Sessions und Ideenfunken finden würde. Umso begeisterter bin ich jetzt, dass ich dabei bin – und dass ich bereits einige Ideen umsetzen konnte.

Wie und wann hast du Art Journaling für dich entdeckt?

Das Art Journaling habe ich durch Tamaras Instagram Account im Oktober 2022 entdeckt. Ich habe zuvor viel mit Papiercollage gearbeitet und durch Tamara gelernt, dass ich das auch mit Acryl- und Aquarellfarben, Marks, Buntstifte und Text kombinieren kann. Das hat mich von Anfang an begeistert und deshalb bin ich bis heute dabei geblieben. Was mir daran am meisten gefällt, ist, dass ich den Perfektionismus einfach vor der Tür meines Hobbyraums lassen kann. Ich darf dort ganz frei drauflos kleben, malen und sprayen – ohne ein fertiges Ergebnis im Kopf haben zu müssen. Das fällt mir nicht immer leicht, aber mit der Zeit habe ich spürbar mehr Freiheit, Lockerheit und Leichtigkeit gewonnen.

Was bedeutet dir Art Journaling und wie oft nutzt du es in deinem Alltag?

Art Journaling bedeutet für mich Freiheit, Loslassen und Ausprobieren. Es eröffnet grenzenlose Möglichkeiten – eine Form von Kunst, die nicht bewertet wird, sondern einfach sein darf. So, wie sie ist. So, wie ich bin. Für mich ist es auch ein Raum der Ruhe: den Kopf ausschalten, herunterfahren, ganz bei mir und meiner Kreativität zu sein, Erinnerungen zu bewahren, Erlebtes zu verarbeiten und noch so vieles mehr. 

Art Journaling, im Sinne von kreativ gestalteten Seiten, mache ich zur Zeit eher sporadisch – vor allem während den Live-Sessions in Tamaras Studio, im Rahmen der „Wander Art Journal Kollaboration“ und ein Harry Potter Art Journal Projekt, das ich für eine Freundin zum Geburtstag gestalte.

Journaling – das für mich mehr Text beinhaltet, der ein wenig „dekoriert“ wird – mache ich regelmäßiger, so ungefähr 2x pro Woche abends oder am Wochenende.

Woher nimmst du deine Ideen bzw. was inspiriert dich?

Meist inspirieren mich Werke von Künstler/innen denen ich auf Instagram, Pinterest oder Youtube folge und die Inspirationsfunken aus dem Studio. Manchmal aber auch Museumsbesuche (meistens auf Reisen), Logos von Café/ Restaurants / Marken, Blumen im Garten, Songtexte, spezielle Muster wie z.B. Mosaiksteine, Baumrinde oder spezielle Bauten (Architektur).

Was ist deine absolute Lieblingstechnik beim Art Journaling?

Am liebsten mag ich immer noch die Papiercollage, aber auch Wasserfarben faszinieren mich, weil sie so verschieden anzuwenden sind: ich kann sie transparent auftragen oder deckend, mit einem Granulierspray bearbeiten, sodass sie eine spezielle Struktur bekommen, ineinander fließen lassen oder Spritzer mit einem Pinsel erzeugen.

Was ich neu entdeckt habe, ist das Gesso, mit dem ich einen Hintergrund bemalen oder meine Collage übermalen kann. Diese kreideartige Textur sieht einfach toll aus und kann auch gut mit Wasser- oder Acrylfarbe übermalt werden.

Was bedeutet es für dich, von einer kreativen Community umgeben zu sein?

Es bedeutet mir sehr viel, weil ich in Tamaras Studio so viele inspirierende Menschen kennengelernt habe. Besonders begeistert hat mich die Schnipselpost, bei der ich wunderschöne Schnipsel aus unterschiedlichsten Gegenden bekommen habe und somit ein Stück mehr über diese Personen erfahren durfte. Zudem bedeutet mir diese Community sehr viel, weil ich bis jetzt nur wertschätzende Kommentare gelesen habe, die mich aufgebaut und bestärkt haben, in dem, was ich mache.

Der Grund, warum du dem  Art Journal Club STUDIO beigetreten bist ist…?

Um neue Ideen und Inspirationen zu sammeln, mich mit anderen Künstlerinnen auszutauschen und um mich selbst zu motivieren, regelmässig an der Kunst und dem Art Journaling dran zu bleiben.

Einblicke in Rias Art Journals:

alle Fotos Copyright Ria Rey

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