Hey! Ich bin Tamara
Art Journal & Mixed Media Künstlerin und Gründerin des Art Journal Clubs.
Ich inspiriere und unterstütze Frauen wie dich, mutig ihre Kreativität mit einem persönlichen Art Journal zu entfachen und Kunst zu kreieren, die lebendig und frei von Perfektion ist.
„Wo ist meine Kreativität geblieben, die ich als kleines Mädchen so spielerisch und frei ausgelebt habe?“
Diese Frage stellte ich mir 2018 nach 10 Jahren im Job als Modedesignerin.
Vielleicht denkst du jetzt, Modedesign ist doch ein kreativer Beruf?
Das ist er mit Sicherheit, doch Design ist immer mit den Vorgaben der jeweiligen Firma verbunden. Kreativität wird an Verkaufszahlen und Profit gemessen und viel Spielraum, eigene Ideen in einer kommerziell-arbeitenden Firmen durchzusetzen, bleibt meist nicht.
Meine innere Künstlerin, die gerne frei und ohne Regeln kreierte, war durch diesen Fokus auf Perfektion fast verschwunden.
Denn ich selbst war der Annahme, dass ich durch meinen Job doch super duper kreativ sei. Doch wenn ich ehrlich bin, war ich eher am kopieren und nicht am kreieren.
Die letzten Sonnenstrahlen einfangen in der Wüste Gobi in der Mongolei
Glücklicherweise standen Veränderungen an, die mich wachrüttelten:
Nach etlichen Umzügen, die ich den extrem raren Jobangeboten im Modedesign zu verdanken hatte, zog es mich und meinen Mann zurück in unsere Heimatstadt.
Ich tauschte meinen sicheren Job und die schmucke, stadtnahe Wohnung zwar endlich gegen ein langfristiges Zuhause, aber auch berufliche Ungewissheit.
Da ich aber lieber die Chancen, wie die Nachteile sehe, war das der perfekte Zeitpunkt für eine Auszeit.
Es folgte eine 9-wöchige Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn quer durch Russland, die Mongolei bis nach China und Vietnam.
Denn wenn mein Job und der tägliche Kontakt und die Reisen zu Lieferanten in Fernost etwas in mir geweckt hatte, dann das Interesse an anderen Kulturen, fernab von den immer gleichen Mainstream Routen.
Das einfache Leben mit wenig Gepäck auf abenteuerlichen Pfaden gefiel mir gut. Noch nie habe ich mich so frei und gleichzeitig verbunden mit der Welt um mich herum gefühlt.
Es wurde mir erst später bewusst, aber diese Reise war der Startpunkt in ein neues, selbstbestimmtes Leben und mehr Raum für meine ganz eigene Kreativität.
Konsum vs. Kunst:
Wie ich mich von meinem einstigen Traumjob verabschiedete, um einfach Kunst zu machen
Ich kehrte zunächst zurück in die Konsumbranche, aber in mir regte sich mehr und mehr Widerstand.
Ich haderte mit den Umweltbelastungen der Massenproduktion und den Arbeitsbedingungen von Kleidung und suchte immer öfter nach dem Sinn meiner Arbeit. In mir manifestierte sich der Wunsch nach freier, kreativer Arbeit ohne negative Folgen für Mensch und Umwelt.
Gleichzeitig fasste ich den Entschluss, mir mehr Zeit für mich und meine Kreativität zu nehmen und meine innere Künstlerin zu reaktivieren. Es dauerte noch eine Weile, aber ich verabschiedete mich bereits innerlich von meinem einstigen Traumjob, um fortan meinen eigenen Ideen zu folgen…
Weg vom Ergebnis, rein ins Erlebnis!
Mit Pinsel, Farbe und Papier kreativ zu sein, gestaltete sich zunächst schwierig. Ich strebte immer noch viel zu sehr nach Perfektion. Statt den Prozess zu genießen, bewertete ich unaufhörlich meine Ergebnisse.
Doch ich hatte nach all den Jahren keine Lust mehr, mich anzupassen und Vorgaben zu folgen. Die aktuell angesagten Kreativ-Hobbys auf Pinterest und Co. propagierten aber genau das: schöne und immergleiche Ergebnisse.
Also machte ich mich auf die Suche nach etwas, was mir die Freiheit schenkt, einfach aus mir heraus zu kreieren. Alle Materialien einzubringen, auf die ich Lust habe und wo es kein Vergleichen gibt, weil man es schlichtweg nicht vergleichen kann.
Als ich 2018 auf Art Journaling stieß, veränderte das alles:
Ich erkannte, dass sich nicht immer alles um das perfekte Ergebnis dreht. Kreativität blüht auf, wenn wir uns selbst annehmen und endlich beginnen, den Prozess zu genießen.
Mein erstes Art Journal wurde ein wilder Mix aus Aquarellfarben & Gelli Print. Es steckte so unendlich viel Freude in diesem kleinen Buch, welches ich selbst gebunden und gestaltet hatte.
Meine größte Erkenntnis: Ich bin frei in meiner Kunst und Magie entsteht dann, wenn man den Erwartungsdruck an sich selbst endlich ziehen lässt und in den Prozess eintaucht.
Es war einmal…
…ein Wintergarten, in den statt Pflanzen Farben einzogen
Von der Euphorie meines ersten Art Journals gepackt, richtete ich mir zwischen den Pflanzen in unserem Wintergarten ein kleines provisorisches Studio ein. Ich begann am Wochenende mit Techniken zu experimentieren, die ich zuvor in Workshops gelernt hatte.
Als dann mein Sohn auf die Welt kam, nutzte ich seine Nickerchen, um in meinem Art Journal Entspannung vom herausfordernden Alltag als Mutter zu finden.
Meine Journal Seiten teilte ich fortan auf meinem Instagram Account und lernte so die internationale Art Journaling-Community kennen, die vor allem in den USA vertreten war. Ich fand Gleichgesinnte, die mich fortan auf meinem Weg begleiteten und die mich ermutigten, meine Kunst zu teilen.
In der Elternzeit nahm ich dann meinen ganzen Mut zusammen und gründete das Mara Kreativstudio, mit der Mission dieses wunderbaren Medium Art Journal und all seine Vorteile auch im deutschsprachigen Raum bekannt zu machen.
Der Wintergarten bekam einen neuen Anstrich und die Pflanzen mussten ab sofort in der Garage überwintern, um Platz für Tische, Farben und Künstler-Utensilien zu machen.
Da durch die Pandemie vor Ort Workshops plötzlich nicht mehr möglich waren, erstellte ich kurzerhand einen Art Journaling Online Kurs, teilte Tipps und Inspirationen auf Instagram und veranstaltete dort Challenges mit der Community.
Das stiftete in mir so unglaublich viel Sinn, dass ich mir nicht mehr vorstellen konnte, in meinen alten Job als Designerin zurückzukehren und mich wieder in die Mühlen des Systems und Leistungsdrucks einzureihen.
Meine Herzensangelegenheit:
Mehr KUNST & KREATIVITÄT, weniger Leistungsdruck
Kunst berührt die Seele und lässt dich durch das Erforschen deiner Kreativität bei dir selbst und ganz im Moment ankommen. Etwas, was wir in unserer leistungsorientierten Gesellschaft, bei der wir von einer Aufgabe zur nächsten hetzen, fast verlernt haben.
Mit meiner Arbeit möchte ich einen Gegenpol dazu setzen. Denn was diese Welt braucht, ist: mehr Kunst & Kreativität, weniger Leistungsdruck.
Wir brauchen eine Verbindung zu uns selbst, um die Herausforderungen der Welt zu meistern. Aber diese können wir nur aufbauen, wenn wir nicht schon als Kinder in ein System gepresst werden, welches diese Verbindung kappt und wir, wenn wir Glück haben, erst als Erwachsene herausfinden, was wir wirklich wollen.
Würden wir die individuellen Stärken jedes einzelnen besser fördern, ständen wir heute nicht vor dem übermächtigen Perfektionismus und der eingebrannten höher-schneller-weiter Mentalität, die so viele Erwachsene daran hindert, zu ihrem natürlichen, künstlerischen Kern zurückzufinden.
Kreativität ist ein Weg, sich selbst auszudrücken. Aber allzu oft erfahren wir Erwartungsdruck & Bewertung, weil gesellschaftlich alles immer einen höheren Sinn haben muss.
Doch der Ausdruck unserer künstlerischen Seite darf spielerisch erfolgen. Wir müssen nicht perfekt sein, denn wir sind es einfach nicht. Wir können getrost etwas nur für unsere eigene Freude tun. Nicht alles muss immer einen tieferen Sinn haben oder gleich Objekt einer Ausstellung sein.
Auch wenn die Wertschätzung für Kreativität in dieser Gesellschaft viel zu oft nicht vorhanden ist: Es ist an uns selbst uns diese Wertschätzung zu geben, damit die Welt da draußen irgendwann erkennt, welches Potential im Selbstausdruck mit Farbe und Papier steckt.
Ich habe mir durch ein kleines, kreatives Büchlein eine neue Welt an Möglichkeiten für mein Leben erschlossen und bin deshalb überzeugt: Es ist nie zu spät, die Kreativität als Bereicherung auch in dein Leben einzuladen.
Wie du das in Form eines Journals machen kannst, erfährst du natürlich in meinen Kursen oder du kommst einfach direkt in meine Online Community dem ART JOURNAL CLUB.
Bedeutsam für mich & meine Arbeit:
MITGEFÜHL
Ich bin der tiefen Überzeugung, dass Mitgefühl & Empathie der Schlüssel zu einem liebevolleren Miteinander ist. Wenn wir mehr Interesse für unsere Mitmenschen empfinden und den Fokus von uns selbst auch mal auf andere richten, entsteht eine Basis für wertschätzende Kommunikation.
EINZIGARTIGKEIT
Jeder Mensch ist einzigartig in seinem Wesen und auch in seiner Kreativität. Deswegen gibt es bei mir keine starren Anleitungen, bei denen jede das gleiche Ergebnis erzielt. Ich feiere deine EinzigARTigkeit und gebe dir die nötige Freiheit deine eigenen kreative Stimme zu finden.
NEUGIER
Neugierde ist der Motor, wenn es darum geht seine Kreativität zu entdecken. Durch sie nehmen wir neue Herausforderungen an und verlassen unsere Komfortzone. Wir fangen an zu experimentieren und entwickeln und so in unserer Kreativität weiter.
WACHSTUM
Wachstum ist für mich das Gegenteil von Stillstand. Wir alle sind in Bewegung, Dinge entstehen und vergehen und das ist auch gut so. Ich glaube fest an persönliches Wachstum und dass wir uns immer und zu jeder Zeit wieder neu erfinden können, egal wie alt wir sind.
