Wie du Inspiration findest: 7 Tipps für Kreative

Mit dieser Blogreihe gebe ich dir einen Einblick in das Element, das Künstler und Kreative weltweit für sich nutzen: Das ART JOURNALING! Im dritten Teil der Blogreihe dreht sich alles um das Thema Inspiration. Du suchst nach neuen Ideen, weißt aber nicht wo du anfangen sollst? Dann habe ich ein paar Ideen für dich wie du Inspiration findest: Meine 7 Tipps für Kreative!

Ob man jetzt Leinwände bemalen oder ein Art Journal führen will, besonders am Anfang sucht man nach Anhaltspunkten und Ideen, um loszulegen. Es gibt einige Methoden, um Inspiration zu triggern, doch es wäre gänzlich falsch zu sagen, dass sich Inspiration durch eine simple Anleitung herbeiführen lässt. Nur DU ganz allein bist der Kern deiner Inspiration!

Warte nicht auf Inspiration, sondern werde selbst aktiv!

Wenn ich ideenlos und vielleicht sogar unmotivert bin, setze ich mich trotzdem an meinen Schreibtisch. Ich schaue mir alte Zeichnungen an, mische ein paar meiner Lieblings Farben oder mache eine kleine Collage aus Papier Schnipseln. Ich fange einfach an, ohne groß darüber nachzudenken. Warum? Das setzt nicht nur den kreativen Prozess in Gang, neue Ideen kommen mir dann meist ganz von allein. Und wenn das bei mir funktioniert, dann vielleicht ja auch bei dir?! Probiere es mal aus und traue dich anzufangen, ohne gleich an das Endergebnis zu denken. Alles was du kreierst bringt dich weiter, egal ob es jetzt in deinen Augen gut oder schlecht ist. Bei jedem Schritt lernst du etwas Neues dazu!

Mache Fotos

Heutzutage ist es durch Smartphones sehr einfach geworden, immer und überall Fotos zu schießen. Wenn du das nächste Mal draußen unterwegs bist, gehe etwas langsamer und nehme die Dinge bewusst wahr, die dich umgeben. Es gibt viele Inspirationsquellenin unserer Umgebung, die nur darauf warten entdeckt und festgehalten zu werden. Ein Foto kann etwas für dich konservieren, was du vielleicht später als Idee nutzen kannst. Das kann eine kleine Blume am Wegesrand sein, ein Baum mit einer interessanten Rinde, ein Detail eines Gebäudes oder eine Farbzusammenstellung. Ich selbst finde die größte Inspiration in der Natur und mache am häufigsten Detailaufnahmen von Blüten und anderen Pflanzen. Im urbanen Raum können das aber auch Street Art & Graffities, moderne Gebäude, Muster oder Details von Architektur sein.

TIPP: Für meine Fotos habe ich einen Inspirations-Ordner auf meinen Computer angelegt, in dem ich alle Bilder nach Themen sortiert ablege. So habe ich über die Jahre einen großen Fundus angelegt, durch den ich mich hin und wieder durchscrolle und dann immer etwas entdecke, was ich für mein Art Journal verwenden kann.

Gehe ins Museen

Museen sind eine tolle Möglichkeit seinen Horizont zu erweitern und auf neue Ideen zu kommen. Du wirst Stilrichtungen entdecken, die dich begeistert und andere, die du dagegen schrecklich finden wirst. Aber genau mit dieser Erfahrung, gelingt dir später ein besserer Ansatz beim kreativ sein! Warum? Es geht darum, herauszufinden was DIR gefällt. Ist es eher die klassische Malerei oder fühlst du dich von abstrakten Motiven angezogen? Das alles hilft dir dabei, deinen eigenen Stil zu entwickeln. Und wenn dir ein Künstler besonders gut gefällt, recherchiere Zuhause einfach weiter. Welche Farben/Techniken benutzt er und was kannst du davon vielleicht adaptieren und weiterentwickeln? All diese Eindrücke kannst du wunderbar in deinem Art Journal verarbeiten.

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Führe ein Notizbuch

Eine wunderbare Möglichkeit seine Gedanken etwas zu sortieren, ist das festhalten in einem Notizbuch. Schreibe deine Ideen auf oder sammle Gedanken aus deinem Alltag. Das kann eine Auflistung von Dinge sein, für die du dankbar bist, deine Ziele und Träume oder aber auch ein Zitat, welches du in einem Buch oder Magazin gefunden hast. Vielleicht finden ein paar Zeilen den Weg in dein Art Journal oder inspirieren dich für eine neue Gestaltung.

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Experimentiere mit deinen Malutensilien

Neue, überraschende Muster kann man mit seinen üblichen Pinseln herstellen, indem man sie einfach mal anders benutzt. Was passiert zum Beispiel, wenn du den Pinsel beim Malen drehst, nur mit der Kante malst oder die in Farbe getränkte Spitze auf Papier drückst? Tolle Effekte lassen sich auch durch Alltagsgegenstände erzielen, die man als Stempel umnutzt. Mögliche Materialien sind z.B. Wattestäbchen, Luftpolsterfolie oder Schwämme.

Lerne Neues

Die beste Möglichkeit inspiriert zu werden, ist etwas Neues zu lernen. Ob das jetzt ein Workshop, ein Buch oder eine Anleitung aus dem Internet ist. Lerne von anderen, sei offen für Neues und erweitere dadurch deinen Horizont.

Nutze das Internet bewusst

Was Recherche angeht ist das Internet wirklich ein Segen. Ich selbst habe viele Pinnwände bei Pinterest angelegt, die ich regelmäßig nutze und mit neuen Ideen bestücke. Ich sammle zum Beispiel Bilder von schönen Farbkombinationen, Illustrationen, Quotes, Letterings, Stickereien und kreativen DIY´s. Trotzdem birgt das Internet auch die Gefahr, dass man sich darin verliert und kostbare Zeit durchs herumscrollen verschwendet. Zeit in der man statt kreativ, eher unproduktiv ist. Versuche dir darüber bewusst zu sein und setzte dir Zeitslots, in denen du ein ganz bestimmtes Thema recherchierst, welches du dann umsetzen kannst. Wenn du dich gerne inspirieren lassen willst gelangst du auch hier zu meinen Pinterest Boards gelangst du hier: KLICK.

Ich hoffe in diesem Post waren ein paar Anregungen für dich dabei, die deine Inspiration aufblühen lassen. Wenn du jetzt neugierig geworden bist und mehr zu meinem Lieblingsthema demThema Art Journaling erfahren möchtest, dann schau doch einfach mal rüber zu meinem Blog.

Bis bald,



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